Customer Relationship Management (CRM)-Systeme gelten als Gamechanger für das Kundenmanagement: Sie versprechen stärkere Kundenbeziehungen, höhere Effizienz und steigende Umsätze. Doch in der Realität bleiben viele CRM-Projekte hinter den Erwartungen zurück – oder scheitern ganz. Studien zeigen, dass über 30% dieser Projekte ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Woran liegt das? Und wie lässt sich der Return on Investment (ROI) eines CRM-Projekts messbar machen, um echte Erfolge und nachhaltigen Mehrwert zu erzielen?


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Typische Gründe für das Scheitern von CRM-Projekten

1. Fehlende klare Zieldefinition

Ein häufiges Problem vieler CRM-Projekte ist das Fehlen klar definierter Ziele. Ohne Zielsetzungen auf Basis einer klaren Vision, einer durchdachten Strategie und messbarer Key Performance Indicators (KPIs) fehlt die Grundlage, um den Erfolg zu bewerten und gezielt zu steuern. Wichtige Fragen bleiben oft unbeantwortet: Welche Zielgruppen sollen mit dem CRM angesprochen werden? Welche weiteren Stakeholder neben den Kunden sind relevant? Und wie sollen die Kundenbeziehungen im Einklang mit der Positionierung des Unternehmens konkret gestaltet werden?

2. CRM wird als ein Einzelprojekt betrachtet

CRM-Projekte scheitern häufig, weil sie als eigenständiges Einzelprojekt statt als Bestandteil einer umfassenden Strategie oder eines grösseren Veränderungsprozesses angesehen werden. Ohne die Einbindung in abteilungsübergreifende Gegebenheiten und Prozesse bleibt das System eine Insellösung mit begrenztem Nutzen. Ein erfolgreiches CRM erfordert die enge Verzahnung von Vertrieb, Marketing, Kundenservice und IT. Fehlt diese Zusammenarbeit, wird das Potenzial des Systems selten ausgeschöpft. Zudem scheitern Projekte häufig daran, dass zu schnell zu viel erreicht werden soll. Ein CRM ist kein einmaliger Aufwand, sondern ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

3. Mangelnde Einbindung der Nutzer

Technologie allein bringt keinen Erfolg. CRM-Systeme sind nutzlos, wenn sie von den Mitarbeitenden nicht akzeptiert oder aktiv genutzt werden. Widerstände entstehen häufig durch schlechte Schulung, eine komplizierte Benutzeroberfläche oder fehlende Berücksichtigung der Anforderungen der Nutzer.

4. Unrealistische Erwartungen

Manche Unternehmen erwarten, dass ein CRM-System „magisch“ alle Probleme löst. Ohne eine durchdachte Strategie bleibt das System jedoch eine teure Datenbank, die keinen Mehrwert bringt.

5. Unzureichende Datenqualität

„Garbage in, garbage out“: Ohne saubere, strukturierte und aktuelle Daten kann auch das beste CRM-System keine wertvollen Einblicke bieten.

6. Schlechte Integration in bestehende Systeme

Ein CRM-System entfaltet nur dann seinen vollen Nutzen, wenn es nahtlos in die bestehende IT-Landschaft integriert ist. Fehlende Schnittstellen können Prozesse verlangsamen und den Nutzen schmälern.


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Den ROI eines CRM-Projekts abbilden

Ein CRM-Projekt sollte nicht nur als Kostenfaktor betrachtet werden, sondern als Investition in die Zukunft des Unternehmens. Um den ROI greifbar zu machen, braucht es messbare Anhaltspunkte. Hier sind die wichtigsten Schritte:

1. Ziele und KPIs festlegen

Definieren Sie von Anfang an, welche Ziele Sie mit dem CRM erreichen wollen. Typische KPIs könnten sein:

  • Umsatzsteigerung: Wie viel mehr Umsatz generieren wir durch effektivere Kundenansprache bspw. durch Neukundengewinnung oder durch mehr Kundenbindung?
  • Kundenzufriedenheit: Messen Sie den Net Promoter Score (NPS) oder Kundenbewertungen.
  • Verbesserung der Konversionsraten: Wie viele Leads werden in zahlende Kunden umgewandelt?
  • Effizienzgewinne: Wie viel Zeit sparen Mitarbeitende durch Automatisierung?
  • Mitarbeiterzufriedenheit: Weniger Kosten durch motivierte Mitarbeitende und weniger Fluktuation

 

2. Vorher-Nachher-Vergleiche durchführen

Führen Sie vor der Einführung des CRMs eine detaillierte Ist-Analyse durch:

  • Wie lange dauern typische Prozesse?
  • Wie hoch sind die Kosten für Akquise und Kundenbetreuung?

 

Nach der Implementierung können Sie die gleichen Parameter messen, um die Veränderungen zu quantifizieren.

3. Fokus auf die Datenqualität

Investieren Sie in die Bereinigung und Pflege Ihrer Daten. Studien zeigen, dass eine gute Datenbasis den ROI eines CRM-Projekts erheblich steigern kann.

4. Nutzenmessung in drei Dimensionen

Ein CRM-System erzeugt auf drei zentralen Ebenen Wert:

  • Finanziell: Umsatzwachstum, reduzierte Kosten.
  • Prozessbezogen: Schnellere Prozesse, geringere Fehlerquoten.
  • Kundenorientiert: Steigende Loyalität und positive Mundpropaganda.

 

Diese Dimensionen sollten durch regelmässige Reports überwacht werden.

5. Mitarbeiterfeedback einholen

Die Nutzerakzeptanz ist ein wesentlicher Faktor. Sammeln Sie regelmässig Feedback, um sicherzustellen, dass das CRM effektiv genutzt wird und den Arbeitsalltag erleichtert.


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Business Case als Kompass für den Projekterfolg

Der Schlüssel zum Erfolg eines CRM-Projekts liegt in der sorgfältigen Planung, einer klaren Zieldefinition und der kontinuierlichen Messung der Ergebnisse. Unternehmen, die den ROI ihres CRMs von Beginn an im Blick haben, minimieren das Risiko des Scheiterns und maximieren den Nutzen für Kunden und Mitarbeitende. Mit der richtigen Strategie wird aus einem vermeintlich teuren IT-Projekt ein zentraler Wachstumstreiber.


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